Legasthenie

Was ist Legasthenie?

 

Unter einer Lese-Rechtschreibstörung (LRS) wird eine spezielle Schwäche beim Erlernen des Lesens und der Rechtschreibung bei durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Intelligenz verstanden.

 

Nach der internationalen Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation ist eine Lese-Rechtschreibstörung eine umschriebene Beeinträchtigung der Entwicklung der Lesefertigkeiten und oft damit verbunden der Entwicklung der Rechtschreibfähigkeiten, die nicht durch eine Intelligenzminderung, unzureichende Lernbedingungen, unkorrigierte Seh- oder Hörstörungen, ausgeprägte neurologische Defizite oder emotionale Störungen bedingt ist. Die Probleme bestehen von Anfang an und werden nicht erst später während der Schullaufbahn erworben.

Bei etwa jedem fünften Kind sind Schwierigkeiten beim Erlernen des Schreibens, Lesens oder einer Sprache auf Schwächen in einem oder mehreren Wahrnehmungsbereichen zurückzuführen.





Eine Legasthenie kann vorliegen, wenn ...

 

  • harte und weiche Konsonanten verwechselt werden (b-p, d-t, g-k),
  • Buchstaben oder Zahlen in ihrer Lage verdreht werden (b-d, E-3),
  • Buchstaben und Endungen ausgelassen oder hinzugefügt werden,
  • ähnliche Buchstaben verwechselt werden (a-e-o-u, t-f),
  • Längen, Kürzen nicht erkannt werden (stummes h, ie, mm-ll, ...),
  • das Lesen nur langsam und stockend gelingt,
  • Buchstaben nur schwer zusammengelautet werden können,
  • eine große Leseunlust besteht,
  • das Erlernen einer Fremdsprache große Probleme bereitet,
  • das Schriftbild uneinheitlich oder schlampig ist,
  • es schwer fällt, sich über längere Zeit zu konzentrieren.

 

Eine umfassende Diagnostik kann die Grundlage für ein individuelles Förderprogramm bilden, das eine gezielte Förderung mittels wisschenschaftlich fundierter Lese- und Rechtschreibprogramme sowie verschiedene ergänzende Trainingsinhalte (Förderspiele, Übungsblätter, Training am Computer) umfasst. Wenn im Zuge der Diagnostik eine Schwäche in bestimmten Wahrnehmungsbereichen festgestellt wurde, wird in den Stunden zusätzlich an der Festigung in diesen Bereichen gearbeitet.





Rechenschwäche

 

Dyskalkulie oder Rechenschwäche bezeichnet grundlegende Schwierigkeiten bezüglich des Zahlen- und Zahlraumverständnisses sowie anhaltende Probleme mit Rechenoperationen, die im normalen Lernalltag nicht behoben werden können.

 

Eine Rechenstörung kann vorliegen, wenn

  • es schwer fällt, Mengen einzuschätzen oder zu vergleichen,
  • Zahlen von Beginn an verdreht werden,
  • die Fähigkeit zu zählen eingeschränkt ist,
  • Gegenstände nur mühsam abgezählt werden können,
  • im Hunderter- und Tausender-Zahlenraum die Stellenwerte
    vertauscht oder verdreht werden,
  • das Rechnen mit Maßeinheiten große Schwierigkeiten bereitet,
  • sehr lange Zählhilfen (z. B. Finger) notwendig sind,
  • Zehner-Übergänge ein großes Hindernis darstellen,
  • der Wechsel zwischen einzelnen Rechenarten schwer fällt,
  • die Zerlegung von Zahlen mühsam ist,
  • die Rechenrichtungen oft vertauscht werden (+, -, ., :)
  • der Inhalt von Text- oder Sachaufgaben nicht umgesetzt werden kann.   

 

 

Legasthenie und Dyskalkulie treten bei guter oder sogar überdurchschnittlicher Begabung auf. Schwächen in Basiswahrnehmungen können erschwerte Lernbedingungen bedingen und dazu führen, dass Schüler sich das Rechnen oft mit großer Anstrengung erwerben müssen.

 

Wie Legasthenie ist auch Dyskalkulie eine Schwäche mit unterschiedlichen Erscheinungsbildern und erfordert ein spezifisches, auf jeden Schüler individuell abgestimmtes Training.



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